In meinem Arbeitsraum laufen gerade der Risodrucker und die Nutmaschine auf Hochtouren, bis ich dann mit der Hebelschere die gesamte Auflage gefährde: "Die Weimarer Elster"
(2/2 farbiger Minicomic 24 S.)
Bis zum Comicstammstammtisch der Comicbibliothek Renate am 7.5.2018 um 20:00 h!
Donnerstag, 3. Mai 2018
Donnerstag, 19. April 2018
Rockfestival Jarocin - der Comic im Buch
Im umfassenden Werk "Warschauer Punk Pakt" (Ventil Verlag), herausgegeben von Alexander Pehlemann, sind Teile des 24-h-Comics "Was gibst Du weiter" abgedruckt.
Der Comic über die Reise zum gerüchtweise größten Ostblockfestival mit mindestens 1/3 Punk ist nun also ein zitierfähiges Zeitzeugendokument!
Ich arbeite mich immer noch durch die einzelnen Texte, Erlebnisberichte, Essays, Interviews, Diskographien über DDR, Polen, ČSSR, UdSSR, Lettland, Estland, Bulgarien Rumänien...
(Außerdem enthält das Buch noch Photos die ich damals gemacht habe)
Der Comic über die Reise zum gerüchtweise größten Ostblockfestival mit mindestens 1/3 Punk ist nun also ein zitierfähiges Zeitzeugendokument!
Ich arbeite mich immer noch durch die einzelnen Texte, Erlebnisberichte, Essays, Interviews, Diskographien über DDR, Polen, ČSSR, UdSSR, Lettland, Estland, Bulgarien Rumänien...
(Außerdem enthält das Buch noch Photos die ich damals gemacht habe)
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Zeitzeuge
Donnerstag, 6. August 2015
Herr Lorenz erzählt in der taz: Mein erster Besuch im Arcanoa
In der heutigen taz ist diese Comicseite von mir abgedruckt.
Hier ist als Ergänzung zur gedruckten Ausgabe die Sammlung der Notizen die ich vorher gemacht habe:
Es war Mitte November, ich hatte am Tag vorher mein Begrüßungsgeld abgeholt, war beim Ramones-Konzert in der Eissprthalle gewesen und hatte auch schon Freunde im Westen gefunden. Sie waren neugierig auf uns und ich auf sie und ihre Welt.
Wir hatten uns am Anfang der Potsdamer Straße getroffen und fuhren mit unseren Fahrrädern kreuz und quer durch leere Straßen. Ich wollte gern irgendwo ein Bier trinken, in einer richtigen westberliner Kneipe. Irgendwann hielten wir an und gingen durch eine kleine Tür. Es war nicht sehr hell und ich schaute mich im Halbdunkel um.
War das eine Zauberhöhle oder eine Geisterbahn? Eine okkulte Stätte? Es gab kaum normale Möbelstücke, die Tische, Stühle auch der Tresen waren aus Eisen geformt, über den Köpfen war ein eisernes Vogelnest geflochten, Wände und Decke mit Fresco-Malereien versehen.
Wir lehnten uns an den Tresen, schauten in den kleinen Wasserlauf an unseren Ellenbogen. Axel bestellte, ich schaute mich um.
Schwarzgewandete, wahrscheinlich bleiche Gestalten bevölkerten den Raum. Dieser Westen war besser als ich ihn mir vorgestellt hatte. Die machten bestimmt düsterste Krachmusik, elementar nihilistische Lyrik oder Installationen des Todes!
Später machten noch zwei Leute Musik. Die Rhythmen waren seit Jahrhunderten schon verfemt, die Gesänge in einer Sprache die der unserer Vorväter ähnelte.
Ich bestellte die eine oder andere Runde, ein beträchtlicher Teil meiner D-Mark ging dabei drauf.
Später habe ich oft versucht, mich an die kleine Straße zu erinnern, landete aber immer nur in Läden die denen in Friedrichshain, Leipzig oder Greifswald ziemlich ähnelten.
Auch der Westen war einfach nur normal.
Hier ist als Ergänzung zur gedruckten Ausgabe die Sammlung der Notizen die ich vorher gemacht habe:
Es war Mitte November, ich hatte am Tag vorher mein Begrüßungsgeld abgeholt, war beim Ramones-Konzert in der Eissprthalle gewesen und hatte auch schon Freunde im Westen gefunden. Sie waren neugierig auf uns und ich auf sie und ihre Welt.
Wir hatten uns am Anfang der Potsdamer Straße getroffen und fuhren mit unseren Fahrrädern kreuz und quer durch leere Straßen. Ich wollte gern irgendwo ein Bier trinken, in einer richtigen westberliner Kneipe. Irgendwann hielten wir an und gingen durch eine kleine Tür. Es war nicht sehr hell und ich schaute mich im Halbdunkel um.
War das eine Zauberhöhle oder eine Geisterbahn? Eine okkulte Stätte? Es gab kaum normale Möbelstücke, die Tische, Stühle auch der Tresen waren aus Eisen geformt, über den Köpfen war ein eisernes Vogelnest geflochten, Wände und Decke mit Fresco-Malereien versehen.
Wir lehnten uns an den Tresen, schauten in den kleinen Wasserlauf an unseren Ellenbogen. Axel bestellte, ich schaute mich um.
Schwarzgewandete, wahrscheinlich bleiche Gestalten bevölkerten den Raum. Dieser Westen war besser als ich ihn mir vorgestellt hatte. Die machten bestimmt düsterste Krachmusik, elementar nihilistische Lyrik oder Installationen des Todes!
Später machten noch zwei Leute Musik. Die Rhythmen waren seit Jahrhunderten schon verfemt, die Gesänge in einer Sprache die der unserer Vorväter ähnelte.
Ich bestellte die eine oder andere Runde, ein beträchtlicher Teil meiner D-Mark ging dabei drauf.
Später habe ich oft versucht, mich an die kleine Straße zu erinnern, landete aber immer nur in Läden die denen in Friedrichshain, Leipzig oder Greifswald ziemlich ähnelten.
Auch der Westen war einfach nur normal.
Freitag, 8. Mai 2015
Wir trampen schon mal los
Sobald das Wetter wärmer wurde hat man sie überall gesehen: Kunden, Blueser, Tramper.
Unterwegs von einem Konzert zur nächsten Party oder einfach nur mal an die Ostsee. Im Hirschbeutel eine Flasche Wein, ein Lied auf den Lippen und die Liebe im Herzen.
Montags waren die meisten wieder in der Werkstatt auf Arbeit oder in ihrer Schule. Bis zum nächsten Freitag....
Unterwegs von einem Konzert zur nächsten Party oder einfach nur mal an die Ostsee. Im Hirschbeutel eine Flasche Wein, ein Lied auf den Lippen und die Liebe im Herzen.
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Beutel,
Blues,
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Kunden,
Römerlatschen,
Wein
Sonntag, 22. Februar 2015
Aluchips am Tränenpalast
Die 25,- Zwangsumtausch, die alle Westberliner und BRD-Angehörigen tätigen mussten, waren nur sehr schwer aufzubrauchen.
An manchen Tagen standen junge DDRler am Grenzübergang und hofften auf eine Gabe Bargeld. Ein Betrag von 5,- reichte für einen Kneipenabend, wenn ein kleines Bier nur 0,47 kostete.
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Berlin,
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Zwangsumtausch
Sonntag, 10. August 2014
Donnerstag, 31. Juli 2014
Neuer Minicomic - ein Sommerheftchen
Zum traditionellen Stammtisch am 4.8. in der Renate Comicbibliothek stelle ich ab 20:00 h meinen kleinen Sommercomic vor:
Wegen der Ferienzeit spielt die Geschichte nicht in Berlin sondern im Frankenwald, in der Nähe des Ortes Heinersdorf, von dem aus im Jahre 1979 zwei DDR-Familien ein spektakulärer Ballonflug bis in den damals westdeutschen Ort Naila gelang.
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Wandern
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